Ein musikalischer Weg von der Geburt Jesu bis Mariä Lichtmeß – das war der Inhalt des 1. Alpenländischen Dreikönigsingens in der Weilheimer Stadtpfarrkirche Mariae Himmelfahrt am 5. Januar 2012. Rund 200 Zuhörer waren in den frühen Abendstunde in die weihnachtlich geschmückte Stadtpfarrkirche Mariae Himmelfahrt in Weilheim gekommen, um eine besinnliche Stunde mitzuerleben. In vier Teile war das Singen eingeteilt: Das Kind in der Krippe – das Neue Jahr – Heilig Drei König – Mariä Lichtmeß. Gernot Scheu trug zu den einzelnen Abschnitten eigene, passende Texte vor.
Den musikalischen Teil gestalteten abwechselnd die von Irmi Neumaier eingeladenen Musikgruppen - die Oberhausener Alphornbläser, die Weilheimer Sängerinnen die Ammertaler Hausmusik und der Ammerseeer Viergsang. Die Musikanten zeigten sehr eindrucksvoll, wie schön bayerische geistliche Musik ist. Die Lieder, durchwegs glockenrein und schlicht vorgetragen, die Instrumentalstücke dazu passend ausgewählt – das ging unter die Haut. Der gesamte weihnachtliche Festkreis wurde den Zuhörern fast bildhaft ins Gedächtnis gerufen.
"Wolferl, host scho aussigschaut" war das Eröffnungslied der Weilheimer Sängerinnen, nachdem die Oberhausener Alphornbläser ihr Eröffnungsstück gespielt und Pfarrer Dr. Lindl die Besucher und die Mitwirkenden mit sehr einfühlsamen und zum Nachdenken einladender Worten begrüßt hatten.Ihr Lied gzeigte die Freude der Hirten, die vor der Krippe angekommen waren. Auch der Ammerseeer Viergsang beschrieb in seinem Lied „Geh, Brüada, wißt's es, wias ogfanga hod“ die Gefühle der Hirten über die Botschaft von der Geburt Jesu . Das neue Jahr begrüßten die Weilheimer Sängerinnen mit ihrem Lied " Werst mia Liacht oiwei sei". Mit dem Lied "Dort hintn beim Oachlbaam" leitete der Ammerseeer Viergsang das Thema Heilig Dreikönig ein; - vom Sprecher eindrucksvoll erklärt, welchen biblischen und geschichtlichen Hintergrund dieses Fest hat Die Sternsinger von Mariae Himmelfahrt haben den Zuhörern auch ihre Aufwartung gemacht und die Segenswünsche überbracht.
Die Ammertaler Hausmusik wusste mit ernstem, eindringlichem Klang, aber auch heiter-beschwingt die Lieder und Texte zu umrahmen. Die weichen Klänge der Alphörner, sehr einfühlsam gespielt von den drei Bläsern, gaben diesem Ensemble ihre besondere Note.
Einer guten Sitte folgend wurde auch die Hörergemeinde in die Gestaltung dieses Dreikönigsingens mit eingebunden., indem sie zwei Lieder mitsang. Das Schlusslied des Ammerseeer Viergsangs, "du schöne Morgenröt" leitete über in die Schluß- und Dankesworte von Pfarrer Ulrich Lindl, mit denen er den Zuhörern Mut machte das neue Jahr positiv anzunehmen. Bevor zum Ausklang noch einmal die Alphornbläser und die Glocken der Stadtpfarrkirche die Besucher auf ihrem Heimweg begleiteten, wurde im gemeinsamen "Gegrüßet seist du Maria" der Schutzpatronin der Stadtpfarrkirche, gehuldigt und anschließend der Segen von Pfarrer Ulrich Lindl gespendet.
„Der Glaube kann nicht sterben“, wurde aus den Texten von Gernot Scheu deutlich. Auf das Dreikönigsingen bezogen, kann man vermerken: So interpretiert kann Volksmusik nicht sterben. Erfreulich war zudem, daß die Mitwirkenden die Spenden für die Mitfinanzierung der Erweiterung der Krippe des Kinderhauses von Mariae Himmelfahrt in Weilheim zur Verfügung stellen.
Alpenländische Musik zum Nachdenken
Ein musikalischer Weg von der Geburt Jesu bis Mariä Lichtmeß – das war der Inhalt des 1. Alpenländischen Dreikönigsingens in der Weilheimer Stadtpfarrkirche Mariae Himmelfahrt am 5. Januar 2012.
Rund 200 Zuhörer waren in den frühen Abendstunde in die weihnachtlich geschmückte Stadtpfarrkirche Mariae Himmelfahrt in Weilheim gekommen, um eine besinnliche Stunde mitzuerleben.
In vier Teile war das Singen eingeteilt: Das Kind in der Krippe – das Neue Jahr – Heilig Drei König – Mariä Lichtmeß. Gernot Scheu trug zu den einzelnen Abschnitten eigene, passende Texte vor.
Den musikalischen Part gestalteten abwechselnd die von Irmi Neumaier eingeladenen Musikgruppen - die Oberhausener Alphornbläser, die Weilheimer Sängerinnen die Ammertaler Hausmusik und der Ammerseeer Viergsang,
Die Musikanten zeigten sehr eindrucksvoll, wie schön bayerische geistliche Musik ist. Die Lieder, durchwegs glockenrein und schlicht vorgetragen, die Instrumentalstücke dazu passend ausgewählt – das ging unter die Haut.
Der gesamte weihnachtliche Festkreis wurde den Zuhörern fast bildhaft ins Gedächtnis gerufen.
"Wo.lferl, host scho aussigschaut" war das Eröffnungslied der Weilheimer Sängerinnen, nachdem die Oberhausener Alphornbläser ihr Eröffnungsstück gespielt und Pfarrer Dr. Lindl die Besucher und die Mitwirkenden mit sehr einfühlsamen und zum Nachdenken einladender Worten begrüßt hatten.Ihr Lied gzeigte die Freude der Hirten, die vor der Krippe angekommen waren. Auch der Ammerseeer Viergsang beschrieb in seinem Lied „Geh, Brüada, wißt's es, wias ogfanga hod“ die Gefühle der Hirten über die Botschaft von der Geburt Jesu . Das neue Jahr begrüßten die Weilheimer Sängerinnen mit ihrem Lied " Werst mia Liacht oiwei sei". Mit dem Lied "Dort hintn beim Oachlbaam" leitete der Ammerseeer Viergsang das Thema Heilig Dreikönig ein; - vom Sprecher eindrucksvoll erklärt, welchen biblischen und geschichtlichen Hintergrund dieses Fest hat Die Sternsinger von Mariae Himmelfahrt haben den Zuhörern auch ihre Aufwartung gemacht und die Segenswünsche überbracht.
Die Ammertaler Hausmusik wusste mit ernstem, eindringlichem Klang, aber auch heiter-beschwingt die Lieder und Texte zu umrahmen. Die weichen Klänge der Alphörner, sehr einfühlsam gespielt von den drei Bläsern, gaben diesem Ensemble ihre besondere Note.
Einer guten Sitte folgend wurde auch die Hörergemeinde in die Gestaltung dieses Dreikönigsingens mit eingebunden., indem sie zwei Lieder mitsang
Das Schlusslied des Ammerseeer Viergsangs, " du schöne Morgenröt, "leitete über in die Schluß- und Dankesworte von Pfarrer Dr. Lindl, mit denen er den Zuhörern Mut machte, das neue Jahr positiv anzunehmen.. Bevor zum Ausklang noch einmal die Alphornbläser und die Glocken der Stadtpfarrkirche die Besucher auf ihrem Heimweg begleiteten, wurde im gemeinsamen "Gegrüßet seist du Maria" der Schutzpatronin der Stadtpfarrkirche gehuldigt und anschließend der Segen von Pfarrer Dr. Lindl gespendet.
„Der Glaube kann nicht sterben“, wurde aus den Texten von Gernot Scheu deutlich. Auf das Dreikönigsingen bezogen, kann man vermerken: So interpretiert kann Volksmusik nicht sterben ....
Erfreulich war zudem, daß die Mitwirkenden die Spenden für die Mitfinanzierung der Erweiterung der Krippe des Kinderhauses von Mariae Himmelfahrt in Weilheim zur Verfügung stellen.
Gernot Scheu
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