Ein Vormittag in der „Mäusegruppe“
Ein Kinderwagen-Fuhrpark vor dem Pfarrheim. Klar, denn heute ist wieder Spielgruppe. Mit meiner kleinen Tochter an der Hand gehe ich die Treppe zu den Mutter-Kind-Gruppen-Räumen hinauf. Dort warten schon vier andere Mamas mit ihrem Nachwuchs auf mich. Während so nach und nach auch die letzten „Mäuse“ – wir sind die Mäusegruppe – eintrudeln, spielen die Kleinen frei und wir Mamas tauschen uns aus.
Dann ist es endlich soweit – das „Programm“ beginnt: Wir fangen mit einem Lied an, das alle Kinder mit Rasseln o. ä. begleiten, und begrüßen dabei jeden einzeln. Darauf folgen verschiedene Spiele, Lieder, Kniereiter usw., wofür wir auch Tücher, Handpuppen etc. verwenden. Alle Kinder machen mit roten Backen und leuchtenden Augen mit, einige tanzen sogar. Als die ersten „Mäuse“ hungrig und durstig werden, steigen alle in den „Brotzeitzug“ (=Bananenkisten) ein und lassen sich von uns Mamas singend durchs Zimmer ziehen.
Jetzt ist es aber wirklich Zeit für eine Pause. Bei Obst, Brezen, und Getränken stärken sich alle und wir Mütter können auch einmal unsere Sorgen und Probleme loswerden. Als die ersten Kinder müde und quengelig werden, beginnen alle aufzuräumen.
Doch erst wenn wir uns mit unserem Schlusslied verabschiedet haben, gehen wir – Kinder und Mamas – müde aber glücklich nach Hause und freuen uns auf nächste Woche – wenn wieder Spielgruppe ist.
Anmeldung im Pfarrbüro jederzeit
Andrea Ott
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